Sozialversicherung in besonderen Konstellationen

Eine Reihe von Leute, die sich als Selbstständige fühlen und verstehen, sieht das Sozialversicherungsrecht als abhängig Beschäftigte also als Arbeitnehmerinnen. Und natürlich gelten die rechtlichen Regeln im Ausland nur bedingt. Daher gehen wir in den folgenden Detailtexten auf ein paar der exotischen Status und auch den Sonderfall langer Auslandsaufenthalt ein und klären jetzt erst mal generell die Grundregeln bei einer sozialrechtlich abhängigen Tätigkeit,

Grundsätzlich wird die gesamte Sozialversicherung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber erledigt: Er berechnet die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung jeden Monat nach vorgegebenen Sätzen aus dem Bruttogehalt, zieht die Hälfte davon als Arbeitnehmeranteil vom Gehalt ab und führt diesen zusammen mit seinem Arbeitgeberanteil an die Krankenkasse des Versicherten ab, die wiederum die entsprechenden Anteile an die zuständige Gliederung der Deutschen Rentenversicherung und an die Bundesagentur für Arbeit (Arbeitslosenversicherung) weiterleitet.

Zu beeinflussen sind die Beiträge seit Einführung des Gesundheitsfonds nur noch, indem man in eine Krankenkasse wechselt, die keine Zusatzbeiträge erhebt oder sogar Beiträge erstattet. Der Wechsel in eine private Krankenkasse ist bei einem überdurchschnittlich hohen Einkommen möglich; eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist generell ausgeschlossen.

In Zeiten der Arbeitslosigkeit zahlt das Arbeitsamt die Beiträge weiter. Das gilt auch für nichtselbstständige Schauspielerinnen und Musiker in den Pausen zwischen zwei Engagements – sofern in dieser Zeit ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I besteht.

Sonderregeln sind zu beachten für


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