ver.di-Leistung bei Freizeitunfällen

Bei Unfällen in der Freizeit gewährt ver.di ihren Mitgliedern eine "Freizeitunfall-Leistung". Wer seit mindestens sechs Monaten Mitglied ist und den satzungsgemäßen Beitrag zahlt (bei Selbststständigen ein Prozent des Gewinns), kann von seiner Gewerkschaft ein Krankenhaustagegeld bekommen.

Die ver.di-Leistung wurde zum 1. Juli 2018 verbessert: Bei Unfällen beträgt das Krankenhaus-Tagegeld seitdem pauschal 25 € pro Tag, den ein Mitglied im Krankenhaus verbringt. Die Leistung wird ab einem 48-stündigen Krankenhaus-Aufenthalt für höchstens 30 Tage gezahlt, beträgt also maximal 750 Euro.

Die wesentliche Änderung betrifft die Höhe der Leistung; die wurde von einer beitragsbezogenen zu einer solidarischen umgestellt, von der insbesondere Mitglieder mit geringerem Einkommen profitieren.

Das Geld bekommt man unbürokratisch, es kann über den ver.di-Bezirk beim ver.di-Beihilfeverein beantragt werden. Aber: Wer innerhalb von zwölf Monaten, nachdem er die Freizeitunfall-Leistung erhalten hat, aus ver.di austritt, muss das Geld zurückzahlen.


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